Hausgeburt- Geburtsbericht

Acht lange Tage nach dem errechneten Termin musste ich morgens nochmal zur Kontrolle zur Hebamme. Ich fühlte mich schon anders. Aber so richtig deuten konnte ich es noch nicht. Im Laufe des Tages wurde es aber irgendwie ungemütlicher. Und nachmittags um ca 15 Uhr kam das erste Ziehen.

Also stieg ich in die Badewanne und mein Mann legte sich noch kurz zum Mittagsschlaf hin. Um etwa 16 Uhr kamen dann die ersten echten Wehen. Nachdem mein Mann inzwischen auch wieder wach war schickte ich ihn los unsere Tochter zu meinen Schwiegereltern zu bringen die bei uns ums Eck wohnen. Er wollte dort noch einen Kaffee trinken und ich benachrichtigte meine Hebamme. Als er eine Stunde später zurück kam tigerte ich schon kräftig wehend durch unsere Wohnung.

Nach der 16 stündigen Geburt unserer Tochter war ich mir dann aber überhaupt nicht sicher wann ich denn die Hebamme dazu holen sollte. Also bat ich meinen Mann sie mal zu fragen „woran ich denn erkennen könnte, dass sie kommen soll“ 😅😅 Sie wollte mich sprechen und von mir wissen ob ich mich denn besser fühlen würde, wenn sie käme: „Ja, vielleicht.“ war meine Antwort und so versprach sie sich langsam auf den Weg zu machen.

Um etwa 18 Uhr war sie dann da und ich war schon fix und alle die wegen kamen schnell und blieben lang. Wir hielten uns hauptsächlich im Wohnzimmer auf. Sie war super- unterstützte mich und motivierte mich. Irgendwann fragte sie mich ob sie den Muttermund kontrollieren solle. Ich bejahte und war überrascht: ca 9,8cm geöffnet- mein Baby kommt😬

Auf einmal war mir schlecht und ich hatte Hunger. Das sagte ich ihr auch und sie schlug mir vor etwas zu essen. „Mein Baby kommt gleich, ich kann doch jetzt nicht essen!“ stellte ich entsetzt fest 😀 bat dann aber meinen Mann um ein Glas Milch und eine Fruchtschnitte- das tat gut und war auch bitter nötig, ich hatte schon lange nichts mehr gegessen und mein Körper leistete Höchstarbeit.

Mein Mann legte die Handtücher für das Baby in den Backofen um sie aufzuwärmen und zündete den Kamin an. Und dann war es auch schon so weit: die Presswehen 🤬 als die Hebamme nochmal nach dem Kopf tastete platzte die Fruchtblase. Da das Fruchtwasser kurz grün war, was bedeutete, dass das Baby Stress hatte, sollte ich eine Presswehe veratmen- waaaaas??? Das war wirklich nicht möglich für mich. Ich wusste- je fester ich presse, desto schneller hab ich es endlich hinter mir.

15 Minuten nach Platzen der Blase war unser kleiner Junge da. Ein bisschen Sauerstoff bekam er und ich massierte seine Füße, weil er etwas flach atmete zu Beginn. Aber er war ja noch mit der Plazenta verbunden und die war noch nicht mal abgelöst- auch der Rausch der Hormone ließ in mir keinen Platz für Angst.

Nachdem die Plazenta geboren war legte ich mich auf das Sofa und mein Baby durfte das erste Mal an meiner Brust trinken… Ich hatte es geschafft!! Ohne Zugang, ohne Hilfsmittel und vor allem ohne PDA. Ich war einfach glücklich!

Die Geburtsverletzungen wurden noch versorgt und anschließend begab ich mich ins Bett mit meinem kleinen Jungen und mein Mann holte unsere Tochter, die nun endlich große Schwester war. 😍

Mein Fazit: ich würde es wieder genau so machen! Es war wirklich schön (sofern man bei einer Geburt von schön sprechen kann) und sehr intim. Ich konnte mich fallen lassen. Ich musste niemandem beweisen, dass ich das Baby ohne Hilfe und vor allem ohne Kaiserschnitt auf die Welt bringen kann. Ich war zuhause und konnte anschließend gleich in mein Bett gehen. Und wir als Familie waren von Anfang an zusammen.

Hausgeburt- über das „Drumherum“

Jetzt ist es tatsächlich schon fast ein Jahr her seit ich zum 2. Mal Mami geworden bin. Es ist so unglaublich turbulent mit meinen zwei Wirbelwinden sodass ich einfach nicht zum Schreiben komme 🤷🏼‍♀️

Ich möchte aber unbedingt noch von der Geburt berichten.

Nachdem die Geburt unserer Tochter nicht so verlief, wie wir uns es gewünscht hätten war mein Mann tatsächlich der Erste der unbedingt wollte, dass unser zweites Kind zu Hause zur Welt kommt.

Als ich dann in der 6. Schwangerschaftswoche den positiven Test in der Hand hielt wusste ich schon, dass ich wohl schnell eine Hebamme für die Hausgeburt finden musste. Für mich war das ein komisches Gefühl- in diesem frischen Stadium der Schwangerschaft macht man sich ja immer eher Gedanken ob alles gut geht und konzentriert sich darauf das Baby zu behalten und ich musste mich schon damit befassen wie ich es herausbekomme 🙈

Ich hatte dann tatsächlich Glück und zwei Hebammen zur Auswahl die beide ca 40 Minuten Fahrzeit von mir entfernt waren. Ich entschied mich dann, nachdem ich beide kennen gelernt hatte, auf mein Bauchgefühl zu hören.

Anders als ich es in der ersten Schwangerschaft gehandhabt habe, war ich dieses Mal immer abwechselnd bei der Gynäkologin und bei meiner Hebamme zur Vorsorge. Ich habe auch nur die drei normalen Ultraschalluntersuchungen (plus die erste zur Feststellung der Ss) durchführen lassen. Außerdem wollte ich kein CTG schreiben lassen. Meine FÄ war da auch ganz flexibel unflattering nichts gegen die Hausgeburt einzuwenden.

Ich bekam eine Liste mit Equipment für die Geburt zuhause und konnte so alles super vorbereiten. Ich meldete mich trotzdem in der örtlichen Klinik zur Geburt an, damit ich keinen Stress gehabt hätte, falls es zu früh losgegangen wäre oder es Komplikationen gegeben hätte.

Irgendwann kam dann der lang ersehnte Entbindungstermin und es passierte- NICHTS 🤦🏼‍♀️ das sollte auch noch einige Tage so gehen. Meine Hebamme war völlig gelassen und so habe ich mich dann auch wieder entspannt 😇 allerdings musste ich dann leider doch ein CTG bei der Frauenärztin schreiben lassen. Das ist wohl eine Vorschrift wenn man überträgt.

FORTSETZUNG FOLGT…

Alles neu

Ja- es ist viel passiert in den letzten Monaten.

9 Monate einer nicht ganz so beschwerlichen Schwangerschaft liegen hinter mir und ich kann schon auf 4,5 Monate als zweifache Mami zurückblicken.

Es gibt viele Themen, die mich gerade bewegen und ich möchte sobald ich die Zeit finde auch wieder ein bisschen was festhalten und teilen.

Hausgeburt

Unser Sohn kam zuhause auf die Welt.

2 Kinder- Umstellung!?

Wie die erste Zeit mit beiden lief und was ich gerne vorher gewusst hätte.

Stoffwindeln

Wie ich versuchen will den Windelmüll zu vermeiden.

After Baby Body 2.0

Wie ist der Stand der Dinge und was möchte ich tun?

Spargelragout

  • Gekochter Spargel
  • Getrocknete Tomaten 
  • Bratöl
  • Butter
  • Xucker
  • Ei
  • Roher Schinken
  1. Spargel und Tomaten klein schneiden 
  2. Bratöl in einem Topf erhitzen und den Spargel und die Tomaten hinzufügen und braten 
  3. Etwas Butter und Xucker zufügen und das Ganze etwas köcheln lassen
  4. Rohen Schinken schneiden 
  5. Ei kochen und schälen
  6. Alles zusammen in einem Teller anrichten 

Veganer Quinoasalat

  • 3/4 Tasse Quinoa
  • 3-4 Karotten
  • 1 gelbe oder rote Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • Etwas frischen Koriander
  • 1-2 EL Mandelsplitter
  • 1 Hand voll Cranberries
  • 1 Limette
  • Salz, Pfeffer
  1. Quinoa heiß waschen und anschließend mit der 2,5 fachen Menge an Wasser in einem Topf geben und kurz aufkochen; anschließend köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgenommen wurde; danach abkühlen lassen
  2. Karotte, Paprika, Zwiebel und Koriander ganz klein schneiden (ich lasse das die Küchenmaschine machen😉)
  3. Die Mandelsplitter in einer Pfanne rösten
  4. Die kalte Quinoa mit dem zerkleinerten Genüse vermengen und mit dem Saft der Limette und etwas Salz und Pfeffer abschmecken
  5. Die gerösteten Mandelsplitter und die Cranberries hinzufügen

Blitzkäsekuchen

Zubereitungszeit: 5-10 Min./ Backzeit: ca. 1 Stunde/ Kühlzeit: mindestens 1 Stunde 

  • 200 g Butter 
  • 250 g Zucker 
  • 3 Eier
  • 1 kg Quark
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Pk. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
  • 2 TL Backpulver 
  • 2 EL Mehl
  1. Butter, Zucker und Eier verrühren 
  2. Quark, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver, Backpulver, Mehl unterrühren 
  3. Die Masse in eine gefettete Springform geben
  4. Bei 175 Grad (Ober-/ Unterhitze) Ca. 1 Stunde (auf mittlerer Schiene) backen
  5. Anschließend mindestens 1 Stunde auskühlen lassen

Schokoladentarte

Zubereitungszeit: ca. 20-30 Min./ Backzeit: ca. 40 Min.

  • 200g Kuvertüre (ich nehme Vollmilch)
  • 100g Butter 
  • 4 Eier 
  • 200g Zucker
  • 2 EL Mehl
  • Kokosöl + Mehl/ Zucker für die Form
  1. Butter und Kuvertüre zusammen schmelzen und abkühlen lassen
  2. Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen (ich lasse mir immer noch ein bisschen Zucker fürs Eiweiß übrig)
  3. Unter Rühren die abgekühlte Schokoladenbutter zur Eigelbmasse zugeben
  4. Mehl hinzufügen und unterrühren 
  5. Eiweiß (mit dem restlichen Zucker) steif schlagen 
  6. Das Eiweiß unter die Masse ziehen
  7. Die entstandene Masse in eine gefettete und mehlierte Springform geben
  8. Bei 160 Grad (Ober-/ Unterhitze) für 40 Minuten (auf mittlerer Schiene) backen

Bananenbrot/ -kuchen (ohne Mehl/ Zucker)

Zubereitungszeit: 5-10 Min./ Backzeit: ca. 35 Min.

  • 3 reife Bananen
  • 3 Eier
  • 1/2 Tasse gemahlene Mandeln
  • 1/2 Tasse Kokosflocken
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 TL Backpulver 
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben 
  2. Alles gut pürieren 
  3. In eine gefettete Kastenform (oder wie bei mir in eine Baby- Springform)
  4. Bei 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen

Zucchini-Schafskäse-Tomaten-Soße

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zucchini 
  • 4-6 Cocktail-Tomaten 
  • 1/2 Fetakäse
  • 100 ml Sahne
  • Bratöl
  • Salz, Pfeffer
  1. Topf mit Öl erhitzen 
  2. Zwiebel klein schneiden und anbraten 
  3. Zucchini würfeln und zu den Zwiebeln zum Braten hinzufügen 
  4. Mit der Sahne ablöschen und diese kurz aufkochen lassen
  5. Fetakäse und Tomaten zerkleinern und mit in den Topf geben
  6. Nach Belieben Würzen

Guten Appetit 😊